ein gutes tier ist das klavier
still, friedlich und bescheiden
und muss dabei
doch vielerlei
erdulden und erleiden
der virtuos
stürzt darauf los
mit hochgesträubter mähne
er öffnet ihm
voll ungestüm
den leib, gleich der hyaene
und rasend wild
das herz erfüllt
von mörderlicher freude
durchwühlt er dann
soweit er kann
des opfers eingeweide
wie es da schrie
das arme vieh
und unter angstgewimmer
bald hoch, bald tief
um hilfe rief
vergess' ich nie und nimmer
w. busch